Er ist doch guter Junge!

Die LTO berichtet über einen prügelnden Schüler, der dafür von einer Klassenfahrt ausgeschlossen wurde.

Der Schüler hatte einem Mitschüler ins Gesicht geschlagen. Es war wohl nicht der erste Vorfall dieser Art. Daher hatte sich die Klassenkonferenz auf einen Ausschluss von der Fahrt nach Südtirol geeinigt.

Falls Sie bis hierhin kein Störgefühl entwickelt haben – geht mir genau so.

Aber jetzt kommt es:

Was machte die Mutter? Klagte gegen den Ausschluss von der Klassenfahrt vor dem Verwaltungsgericht Berlin. Hatte dort aber keinen Erfolg. Das Gericht bestätigte die Maßnahme.

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht. Aber wenn ich so etwas lese, habe ich eine Ahnung, wo die erzieherischen Defizite in diesem Fall liegen.

Wenn meine Brut einem anderen zum wiederholten Mal ins Gesicht schlagen würde und deswegen nicht zur Klassenfahrt mitdürfte, käme ich jedenfalls nicht auf die Idee, dagegen zu klagen.

Sondern ich würde meiner Brut einmal klarmachen, dass bestimmte Handlungen bestimmte Konsequenzen nach sich ziehen können. Dass man für seine Taten zur Verantwortung gezogen werden kann.

Oder kurz gesagt, dass sich der Junge den Mist selbst eingebrockt hat.


Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert